Vereinsgeschichte

TuS Bramsche von 1877 e.V. – ein Verein mit Geschichte

Am 20. April 1877 fand die erste Vereinsversammlung eines Turnvereins in Bramsche statt.
Und seit dieser Zeit wird in Bramsche organisiert geturnt und gespielt, Sport in vielen verschiedenen Abteilungen getrieben. Die Festschriften des TuS Bramsche zum 100-jährigen und 125-jährigen Bestehens, die in der Geschäftsstelle des Vereins noch zu haben sind, geben beredt Auskunft über diese Tradition.

„Es war in den Frühlingstagen des Jahres 1877, als verschiedene für die edle Turnkunst begeisterte Männer und Jünglinge in Bramsche zur Gründung eines Turnvereins zusammentraten, um die Möglichkeit zu schaffen, durch regelmäßige turnerische Übungen ihren Körper zu stählen und ihn gewandt und kräftig zu erhalten, sowie Kameradschaft und fröhliche Geselligkeit aus Liebe zum Vaterland zu pflegen.“ – So beginnt der Beitrag „Aus der Geschichte des Vereins“ im Jubiläumsbuch 1977, das zum Stichtag 30.11.1976 die stolze Zahl von 2005 Mitgliedern vermeldet.

Der 100-jährige TuS Bramsche präsentierte u.a. seine Abteilungen Basketball, Handball, Judo, Kanu, Leichtathletik, Radfahren, Rudern, Schach, Schwimmen, Tischtennis, Turnen und Volleyball. Badminton, Bogensport, Orientierungslauf, Taekwon-Do, Tanzsport und Wandern kamen in den vergangenen 27 Jahren dazu. Sportabzeichenerwerb, langjährige Partnerschaften mit Sportvereinen in Harfleur (Frankreich) und Raanana (Israel), überfachliche Jugend- und Kinderarbeit sowie ausgezeichnete Aktivitäten im Gesundheitssport bleiben Schwerpunkte in der Vereinsarbeit.

Bisherige Vorsitzende des TuS Bramsche waren A. Kollenberg, W. Osterhorn, R. Kortejohann, Chr. Laumann, Fr. Haller, Chr. Schürmann, Th. Schröder, B. Twenhäfel, H. Rasch, C. Hartman, Fr. Ellermann, Aug. Wickardt, F. Sauer, Fr. Priemer, Fr. Ellermann, Dr. Aug. Knappstein, H. Brauer, W. Bramscher, H. Brauer, W. Hoppe, F. Höthker, G. Kemp, M. Schiller und M. Övermann. Seit dem 21.3.2001 ist Dieter Kemp 1. Vorsitzender des größten Bramscher Turn- und Sportvereins. Zahlreiche Vorstandsmitglieder, Übungsleiter(innen) und Trainer(innen) und Aktive haben den TuS Bramsche weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannt gemacht. Die Chronik des Vereins gibt Auskunft über nationale und sogar internationale Erfolge.

Hätten Sie gewusst, dass der TuS Bramsche Sportlerinnen und Sportler hervorgebracht hat, die im Kanu- und Rudersport bei Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen gestartet sind? Oder dass der TuS Bramsche in der 1. Basketball-Bundesliga spielte? Was für die etwas älteren Vereinsmitglieder und Freunde des Vereins lebendige Vergangenheit ist, liegt für die Nachwuchs schon lange zurück. Aber auch im Sommer 2004 können die Bramscher Besonderes vermelden: Die Ruderer Felix Övermann und Nils Ipsen starten bei den Weltmeisterschaften!

Radrennen, Regatten, Sport-, Spiel- und Tanzturniere, Meisterschaften auf allen Ebenen, Turn- und Schwimmwettkämpfe, Wandertage, Ferienspaß-Aktionen, Kinder- und Jugendtreffen– der TuS Bramsche hat in seiner langen Geschichte viele herausragende Veranstaltungen durchgeführt. Die ballspielenden Abteilungen beteiligen sich rege am Ligabetrieb, im Basketball und Handball mit Teilnahmen auf norddeutscher Ebene.

Nikolausturnen, Kinderkarneval, Ruderball, Ostereiersuchen auf dem Renzenbrink, Verleihung der Sportabzeichen und gesellschaftliche Veranstaltungen führen den Gesamtverein und seine zurzeit knapp 3000 Mitglieder alljährlich zusammen. Die TuS-Zeitung „SportSpiegel“ informiert dreimal im Jahr farbig gedruckt über das Vereinsleben. Alle Abteilungen haben einen eigenen Jahresrhythmus entwickelt und pflegen auch die Geselligkeit.

Der langjährige Plan des TuS Bramsche, ein eigenes Vereinsheim zu schaffen, konnte trotz mehrfach schon konkreter Planungen bisher nicht verwirklicht werden. Will sich der Verein auch in Zeiten knapper Kassen den Herausforderungen der Zukunft stellen und sein modernes Angebot aufrechterhalten und ausbauen, wird die Suche nach geeigneten Sportstätten noch nicht beendet sein.

Der TuS Bramsche ist aus dem 1877 gegründeten so genannten bürgerlichen Turnverein hervorgegangen. Er hat sich verbunden mit Turnerinnen und Turnern, Sportlerinnen und Sportlern, die sich vormals der Arbeiterturn- und
-sportbewegung zugehörig fühlten:

„Zweck des Vereins ist die Förderung des Sports. Zweck des Vereins ist auch die Förderung internationaler Gesinnung, der Toleranz auf allen Gebieten der Kultur und des Völkerverständigungsgedankens. Der Satzungszweck wird insbesondere durch die Förderung der sportlichen Freizeitgestaltung für Erwachsene, Jugendliche und Kinder sowie die Förderung des Wettkampfsportes und internationaler Jugendbegegnungen verwirklicht.“ (Aus der Vereinssatzung)

Der TuS Bramsche ist ein Verein mit Geschichte. An dieser Stelle soll zukünftig auch eine Vereinschronik informieren. Bitte haben Sie Geduld! Oder schlagen Sie doch lieber gleich unsere Jubiläumsschrift „125 Jahre TuS Bramsche“ auf, die im örtlichen Buchhandel, in der TuS-Geschäftsstelle oder über alle Abteilungsleiter und Vorstandsmitglieder erhältlich ist und wichtige Beiträge aus allen Abteilungen enthält.