von TuS Bramsche
Handball - Herren mit zu hoher Hypothek
Am Sonntagabend (16.02.2025) verlor unsere 1. Herrenmannschaft mit 37:32 gegen die HSG Langenhagen.
Bei der Spielgemeinschaft in Langenhangen kamen die Verbandsliga-Handballer des TuS Bramsche zunächst sehr schwach in die Partie. Durch fehlenden Zugriff in der Defensive und unglückliche Abschlüsse bzw. Fehlwürfe vorn, lagen die Herren von Trainer Marc Clausing nach neun Minuten bereits mit 9:2 hinten.
Erst nach einer Viertelstunde wurde die Leistung des TuS-Teams langsam besser und schließlich wurde der Rückstand etwas reduziert ...
Bis zur Halbzeit auf 20:15. Spielertrainer Kai Golchert findet: „Obwohl wir die erste Viertelstunde komplett verpennt haben, waren wir danach das bessere Team.“
Diese Einschätzung passt zum starken Start der Hasestädter in die zweite Hälfte der Partie. Man konnte nun einige Möglichkeiten der Gastgeber vereiteln und sich nun Tor für Tor herankämpfen. Beim Stand von 27:26 hatte man gar die Chance den Spielstand auszugleichen, vergab diese aber. Golchert verrät: „Vielleicht hatten wir dann nicht mehr so die Kraft und schließlich war unser Widerstand irgendwann gebrochen.“ Der Spielertrainer verweist damit auf die ungewöhnliche Spielwoche mit drei Partien, für die „U21“-Youngsters waren es teilweise sogar vier.
So erhöhte Langenhagen den Spielstand bis zum Ende noch auf 37:32. Golchert resümiert: „Man muss klar sagen, dass wir dieses Spiel in der ersten Viertelstunde verloren haben. Die Hypothek vom Anfang war einfach zu hoch, auch wenn wir uns danach gesteigert haben.“
Die Bramscher Trainer und Spieler können die Niederlage nun in Ruhe aufarbeiten, da das TuS-Team am kommenden Wochenende spielfrei hat. Danach geht es zur TSG Emmerthal.
Für den TuS Bramsche spielten: Alexander Brockmeyer (10 Tore), Marcel Golchert (6), Maurice Strubbe (4), Yannik Frey (2), Jonas Grass (2), Emil Meer (2), Michel Ortland (2), Nick Schädel (2), David Remme (2), Jonah Frey sowie Kai Golchert und Daniel Kellermeier (beide Tor).
Text: Andreas Schüssler
Bildarchiv: noz.de, Rolf Kamper