von Rabea Sonnenberg

Radport: Maren Frenzel gewinnt Vereinsmeisterschaft

Überglücklich konnte unsere neue Vereinsmeisterin Maren Frenzel am Freitag, den 13. August 2021 um 19:30 Uhr den Siegerpokal für den ersten Platz in ihren Händen halten. Mit dem besten Gefühl für die eigene Fahrstärke ausgestattet, gewann sie den als Einzelzeitfahren ausgelegten Wettbewerb auf einem Rundkurs mit einer Länge von 36,77 km ...

Ganze drei Sekunden war sie langsamer als die von ihr vorab geschätzte Fahrzeit. Auf die Länge der Distanz bezogen war das eine tolle Selbsteinschätzung.

Jede Radlerin und jeder Radler hat vorher für die Fahrtstrecke seine Fahrtzeit der Wettkampfleitung mitzuteilen. Radcomputer, Armbanduhren etc. dürfen bei dem Wettbewerb nicht eingesetzt werden. Nur die eigene Urteilskraft ist gefragt. Wer am nähesten an seiner Schätzzeit liegt, ist Vereinsmeister. So kann jeder - egal in welcher Leistungsstärke - den Titel erringen.

Dieser Wettbewerbsmodus mit Start und Ziel am Penter Dorfgemeinschaftshaus kommt seit Jahren für die Ermittlung des Vereinsmeisters zum Tragen und erfreut sich größter Beliebtheit, ist doch Spannung pur bis zum letzten Augenblick garantiert. Insgesamt nahmen dieses Mal siebzehn Starterinnen und Starter teil. Auch ein Nachwuchsteam unter Begleitung eines erwachsenen Fahrers war mit dabei. Leider musste das hoffnungsvolle Team durch einen kleinen Defekt von den ersten Rängen Abschied nehmen, aber im nächsten Jahr will man es erneut versuchen.

Auf den weiteren Plätzen landete Lokalmatador Frank Kresin mit fünf Sekunden Abstand zur geschätzten Zeit und Altvereinsmeister Johannes Arlinghaus mit 10 Sekunden Differenz. Arlinghaus war gleichzeitig der schnellste Rouleur des Abends – mit 38,46 km/Stunde konnte er den widrigen Windverhältnissen auf dem sonst flachen Kurs am besten trotzen. Grillwurst, kühlende Getränke und viele wegweisende Gespräche über die eigenen Zeitfahrkünste jetzt und in der Zukunft ließen den Abend ausklingen.

Text und Bild: Josef Kleine Kuhlmann
Bildunterschrift: Maren Frenzel freut sich mit Frank Kresin (rechts) und Johannes Arlinghaus (links) über ihren Erfolg.

 

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